MdL
Besuchen Sie uns auf https://www.tobias-reiss.de

ANSICHT DRUCKEN | DRUCKANSICHT BEENDEN

Presse

23.05.2023 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Expertenanh÷rung zur Íkologischen Landwirtschaft: CSU-Fraktion sieht Bayern als Vorreiter

Die Beleuchtung der aktuellen Situation der ökologischen Landwirtschaft in Bayern – damit befasst sich der Agrarausschuss morgen. Für die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag steht fest, dass man durch das bereits 2019 ins Leben gerufene Landesprogramm BioRegio 2030 ein Maßnahmenpaket geschnürt hat, das bestmögliche Rahmenbedingungen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft schafft. Mit dem ganzheitlichen Ansatz unterstützt Bayern eine Vielzahl an Maßnahmen in den Bereichen Beratung, Bildung, Förderung, Forschung und Vermarktung.

Nicht zuletzt deshalb belegt Bayern als Förderland Nummer 1 mit Ausgaben von alleine über 100 Millionen Euro für die Ökolandbauförderung schon heute mit ca. 11.800 Ökobetrieben und einer ökologisch bewirtschafteten Fläche von rund 415.000 Hektar bundesweit den Spitzenplatz. Die Einführung von Öko-Modellregionen stärkt zudem die heimische Angebotsstruktur und die Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln, wenngleich das Konsumentenverhalten durch politische Entscheidungen nur bedingt beeinflussbar ist. 2022 war Bayern mit einem Anteil von 19,4 Prozent an den bundesweiten Umsätzen mit frischen Bio-Lebensmitteln Vorreiter. Mit dem Öko-Board Bayern wird zudem sichergestellt, dass neue Absatzwege und Potentiale erschlossen und eine bessere Vernetzung der Öko-Akteure in Bayerns Agrar- und Ernährungswissenschaft ermöglicht wird.

Dazu der agrarpolitische Sprecher der CSU-Fraktion, Martin Schöffel:

 „Bayern bietet beste Rahmenbedingungen für den ökologischen Landbau. Von Projekten der Forschung und Bildung kann auch die konventionelle Landwirtschaft profitieren, etwa bei Humusaufbau, Boden- und Pflanzenschutz. Wir werben in Bayern dafür, dass „Bio“ und „Regional“ zusammen gedacht werden. Bioprodukte sollen aus Bayern kommen, nicht aus fernen Exportländern.“